Sankt Petersburg

Eine wichtige Ostseestadt in Russland ist Sankt Petersburg. Sankt Petersburg hat eine Fläche von 1431 km² und wurde im Jahr 1703 gegründet. Mehrfach wurde die Stadt schon umbenannt. Sie trug vor Sankt Petersburg die Namen Petrograd und Leningrad. Insgesamt leben hier rund 4,5 Mio. Menschen. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 3200 Einwohnern je km². Gegliedert ist die Stadt in 18 Stadtbezirke. Die Stadt stellt heute einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für die Forschung und Entwicklung dar. Auch nach der Rubelkrise im Jahr 1998 und dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnte man das Potenzial retten. Einer der wichtigsten Industriezweige ist der Schiff- und Maschinenbau. Atombetriebene Eisbrecher werden hier gefertigt. Der Ostseehafen in Sankt Petersburg ist der größte und wichtigste in Russland. Es wird eine Verknüpfung zwischen Seefahrt, Zug und Binnenschiff hergestellt. Die Stadt bietet für seinen Touristen eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten.

Zahlreiche alte Gebäude, teilweise aus vorherrschenden Stilrichtungen sind zu besichtigen. Auch sehr empfehlenswert ist eine Stadtrundfahrt oder ein Stadtrundgang. Hier können zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdeckt werden, wie die Isaakskathedrale oder das Smolny-Kloster. Auch bekannte Sportvereine haben ihren Sitz in Sankt Petersburg, wie der Fußballklub Zenit Sankt Petersburg. Neben dem historischen Zentrum und dem Standort der russischen Wissenschaft, war und ist Sankt Petersburg immer noch der Bildungs- und Wissenschaftsstandort. Zahlreiche Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten haben hier Ihren Sitz. Von dem 4,5 Mio. Einwohner sind über 600.000 in der Bildung und Wissenschaft tätig, davon etwa 350.000 sind Studenten. Viele Nobelpreisträger waren in der Stadt tätig oder wurden in Sankt Petersburg geboren.